forellenfriedhof überlaut: tanzvergnügen direkt am strand!

In Vierow, irgendwo kurz vor Lubmin, sagen sich Fuchs und Hase Gute Nacht. Eine Bushaltestelle, ein alter Industriehafen und ein kleines Gartengrundstück im Niemandsland, sonst nichts. Der perfekte Ort für die erste forellenfriedhof-Strandparty!
Am Samstag, den 9. Juni präsentiert der Studentenclub Forellenfriedhof unmittelbar am Sandstrand des Greifswalder Boddens vierundzwanzig Stunden lang Irrwarr und Wirrwarr, Fressgelage, Labsal für Auge und Ohr.

Was euch erwartet

  • Fünf Schallplattenalleinunterhalter werden von den Abend- bis in die Morgenstunden Kleinode und Raritäten aus den Genres Postpunk, Batcave, Wave und EBM spielen. Getanzt werden darf direkt am Strand, fackelbeschienen, mit den riesigen Menschenverarbeitungsmaschinen des Industriehafens im Nacken.
  • Zudem: Cineastische Delikatessen im forellenfriedhof-eigenen Freiluftkino mit Beamer-und-Bettlaken-Romantik.
  • Gemampft und Geknuspert werden darf in der Volxküche. Volksspeisung fürs Kollektiv, grundständig, appetitlich und auf Spendenbasis.
  • Wenn euch die Kräfte verlassen: Mit ausgesuchten Hörspielen und frisch aufgebrühtem Chai-Tee könnt ihr es euch in der Chillout-Ecke bequem machen…

Wann und wie ihr hinkommt

  • Samstag, 16 Uhr bis Sonntag, 16 Uhr. Das ganze für einen fairen Unkostenpreis von vier Euro. Zelten ist inbegriffen, gebadet werden darf nach Lust und Laune.
  • Anfahrt: Je nach Laune zu Fuß, mit dem Fahrrad, per Anhalter, mit dem Auto, schwimmend, im Luftschiff, per Ruderboot – oder aber mit der Buslinie 518 ab Greifswald. Wir holen euch dann mit dem Auto direkt von der Bushaltestelle Vierow ab und chauffieren euch zum Strand!
Hinfahrt Rückfahrt (Kurzschläfer) Rückfahrt (Langschläfer)
17:00
ab Greifswald ZOB
14:58
ab Vierow
18:28
ab Vierow
17:29
an Vierow
15:28
an Greifswald ZOB
18:58
an Greifswald ZOB

 

Für alle, die über den Landweg, aber ohne Bus anreisen: Wir schildern den Weg aus. Folgt den Forellen! Auf dieser Karte markiert der grüne Pfeil den Ort unseres Strandgelages.


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Dj EInheitsdave empfiehlt: Yat-Kha und Magmazappa (Mix)

 
 

Yat-Kha mit “love will tear us apart”

Wer vor all den Stressoren des Alltages flüchten und am liebsten ein Pferd besteigen möchte, um durch ewig weite Steppen zu reiten,dabei aber nicht auf die Annehmlichkeiten der Zivilisation verzichten möchte wie zum Beispiel die Musik der Band Joy Division, dem sei folgendes Cover des Songs “love will tear us apart” der tuvinischen Band Yat-Kha ( transkribiert Jat-Cha) anempfohlen.
Der tiefe Kehlkopfgesang des Sängers Albert Kuwesin klingt als hätte ihn die Liebe längst in Stücke gerissen. Traditionelle tuvinische Musik trifft Kompostmoderne. Also lehnt euch zurück und genießt euren Kefir.
 

 www.yat-kha.ru

Magmazappa (Remix) von Mr John Trap

Was passiert, wenn man die Begründer des Zeuhl die Band Magma mit Frank Zappa mixt? Ich weiß es auch nicht! Aber es klingt auf jeden Fall extrovertiert. Ich bin froh,dass jemand den Versuch gewagt hat, die Zeiten und Moden durchschreitenden Musikgrößen zu mixen. Man kann zwar nicht schneller als Lichtgeschwindigkeit fliegen, aber es stellt natürlich einen guten Versuch dar.


http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=VOsl97UFGq8

forellenfriedhof überlaut präsentiert: budenzauber mit dem großen cthulhu.

Am 12. Mai findet im klex zum nunmehr fünften Mal forellenfriedhof überlaut statt: Tanzveranstaltung für Sozialphobiker und fahrige Nerds, die noch immer dem Sound der Achtziger hinterhertrauern. Davor aber laden wir ab 16:30 zu einer öffentlichen Runde des Pen&Paper-Rollenspiels “Call of Cthulhu” ein.

Nun geht es bei Rollenspiel-Abenteuern oft um unerschrockene Helden, die gemeinsam mit ihren tapferen Gefährten gefährliche Abenteuer bestehen und in ihrer Tapferkeit ununterbrochen neuen Horizonten entgegenstreben. Bei Cthulhu liegen die Dinge etwas anders: Das Rollenspiel basiert auf der phantastischen Literatur von H.P. Lovecraft, der mit seinen Schauergeschichten am Anfang des 20. Jahrhunderts ein kleines Universum erschuf: den Cthulhu-Mythos. Hier sind die Spieler nicht immer Herr ihres eigenen Schicksals; allzu oft ist die Handlung unkontrollierbar – was wirklich vor sich geht, liegt zumeist im Dunkeln. Die Grundstimmung ist kafkaesk, nicht selten fallen Charaktere dem Wahnsinn anheim – und auch für ein Happyend können wir nicht garantieren.

Ein sogenanntes Pen&Paper-Rollenspiel ist mitnichten vergleichbar mit Rollenspielen, die am Computer gespielt werden oder mit Brettspielen, die ein vorgegebenes Ziel haben. Vielmehr handelt es sich um eine Art Improvisationstheater, bei dem man einen Charakter, ähnlich einer Rolle in einem Bühnenstück spielt – nur ohne Kostümierung, ohne Publikum und ohne starres Drehbuch. Die Welt, in der die Charaktere spielen, wird dabei von einem Spielleiter dargestellt, der versucht mittels wohlfeiler Worte seine Mitspieler in eine imaginative Parallelwelt zu entführen.

Um bei unserem Rollenspiel teilnehmen zu können, muss man nicht schon seit Jahren eingefleischter Spieler sein – die Veranstaltung richtet sich ebenso an alle, die noch nie zuvor mit Rollenspiel  in Berührung gekommen sind. Der Eintritt ist frei, auch eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Mitzubringen ist lediglich ein gutes Einfühlungsvermögen, Improvisationstalent – und einen Bleistift, um sich zu notieren, wie weit man noch von endgültiger geistiger Umnachtung entfernt ist…

Ab 22 Uhr bittet der Studentenclub forellenfriedhof wieder zum Tanz: Die beiden DJs Vincent Stoa und Lazarus Kyon legen in altbekannter Manier Kleinode aus der Post-Punk/Wave-Plattenkiste auf. Unterkühlter Sound, Leidenschaftslosigkeit und schwarze Herren-Schokolade für alle. Für zwei Euro im klex. Ihr dürft so lang bleiben, wie wir Lust haben!