“Hinter dir, die Hexe!”

B▲B▲ Y▲G▲


 
Traurig, weil du schon seit Jahren kein handgebasteltes Mixtape mehr geschenkt bekommen hast?
B▲B▲ Y▲G▲ schafft da auch keine Abhilfe. Für bierselige Sofa-Fläz-Abende ist die Zusammenstellung ohnehin die falsche Wahl. Solltest du aber just zur Geisterstunde vollgepumpt mit Acid und klopfenden Herzens quer durch den verwunschenen Wald stolpern, liefern wir dir hiermit den passenden Soundtrack.

Folgendes erwartet euch, wenn ihr den seltsamen Kasten links von mir anklickt:
· Asmus Tietchens – “In die Nacht”
· Global Goon¹ – “Mon Kraato”
· oOoOO – “Mumbai”
· Water Borders² – “What Wiwant”
· Fever Ray – “Concrete Walls”
· Skerror – “Plock Sticker”
· Salem³ – “Sick”
· GuMMy†Be▲R! – “Cognitive Ascension”
· White Ring – “Roses”
· ∆AIMON – “Maasym”
· GR†LLGR†LL – “if u cAn dR3Am – pRinc3ss3s”
· Ellen Allien – “My Tree”

Zusammengetragen, abgemischt und gezeichnet von Vincent Stoa.
 

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¹ Ein ehemaliger Mitbewohner von Aphex Twin, der ganz bemerkenswerte Tracks zustande bringt. Weiterhören lohnt sich.
² Water Borders sind großartig! Eigentlich hätte das gesamte Album “Harbored Mantras” auf den Sampler gemusst. Sumpfig, erdverwachsen, hirnverdrillend.
³ Salem! Bevor deren Gründer John Holland anfing, Musik zu machen, verdingte er sich als Prostituierter und Drogendealer in Michigan. Salem-Konzerte gelten als legendär schlecht, ist ihnen aber egal. Zu ihren Presseterminen erscheinen sie häufig überhaupt nicht, und wenn doch, wird dem Interviewer erst einmal ein bisschen Speed angeboten. Wieauchimmer: Seit ihrer Debüt-EP “Yes I Smoke Crack” steht Salem für modriges, übersteuertes Gelärme irgendwo zwischen Neunziger-Jahre-Schranz, Chopped&Screwed und Nine Inch Nails. Hat hier jemand “Witch House” gesagt?